Creatio Reise in die Provence 7.-15. Juni 2025

Eine Woche Leben mit Gott in Frankreich

Aufbruch
Zwei Autos, Abfahrt um 4 Uhr früh, so ging es los am 07. Juni. Nach und nach füllten sich die Plätze und kurz vor der Grenze waren alle eingesammelt, acht Frauen, zwei Autos, Gepäck, Instrumente, Essen, Malsachen … ja, es ging, Gott kann Kofferräume dehnen. Zu Beginn kannten wir uns nur zum Teil durch persönliche Begegnungen, einige hatten sich bisher nur über Zoom gesehen. Die Autofahrt gab die erste Gelegenheit, uns unsere Leben zu erzählen, kurzweilig, spannend. Wir kamen am Abend in Roque-sur-Pernes an und der Anblick des großzügigen Steinhauses in idyllischer Umgebung, die feine Einrichtung, die Natur um uns sorgte für Dankbarkeit und Oh-Rufe.

Ankommen
Beim Abendessen im nahegelegenen Städtchen lernte Auto1 Auto2 kennen. Herzen voll, Kühlschrank leer, am nächsten Morgen besuchten wir den Markt in La Isle sur la Sorge. Alle Fülle ist in dir, oh Herr und auf den Tischen der Händler, zum Augen-übergehen. Tomaten in allen Farben, Früchte, Lavendel, Seifen und Käse, KÄSE, wir haben sieben Tage im Geschmack geschwelgt. Wir haben uns an den meisten Tagen selbst verpflegt, spannend, wie sich Verantwortlichkeiten und Praxis finden und ein gutes Lernfeld, nehme ich Zuständigkeit, gebe ich sie ab, wie bringe ich mich ein? Hierin konnten wir uns auch kennenlernen.

Gemeinsam mit Gott
Nachmittags kühlten wir uns vor der kreativen Aktion im herrlichen Pool ab, Wohlgefühl bei einer Woche Sonne und Wärme. Prophetische Collage war das Thema für diesen Nachmittag. Einige von uns ahnten dabei noch nicht, wie viel Tiefenwirkung Gott in diese Aktion gelegt hat. Wir malten, schnipselten, zeichneten auf die acht Blätter, die von Hand zu Hand gingen. Das Äußere war nicht perfekt.

Der Austausch über den Bildern hat uns die ganze Woche begleitet, wir betrachteten, gingen in innerliche Resonanz und ließen uns zeigen, an welche Frau die Bilder jeweils gehen. Intensiv und innig waren die Gebete füreinander. Gott hatte viel Zeit für uns vorgesehen, um uns weiterzubringen, Verkrustungen aufzubrechen, Verletzungen zu heilen und zu ermutigen. Unsere Lobpreiszeiten waren einfach HERRlich, vormals Menschen, die einander kaum kennen, finden, sich soviel schneller in der Anbetung. Wir durften das Haus mit Lob füllen.

Ausflüge
Ein traumhafter Landstrich will erkundet werden. Dank Ankes Recherchen lernten wir wunderbare Orte kennen. Die Quelle de Sorge war uns verschlossen, aber zum Wasser sind wir gekommen. Das Kloster Abbaye Notre-Dame de Sènaque war ein Erlebnis. Der Kreuzgang hat es uns besonders angetan und einige zeichneten spontan. Im Ort Venasque fanden wir ein kleines Restaurant und hatten später in einem herrlichen Atelier mit Filzkunst eine ganz besondere Begegnung mit der Künstlerin. Am nächsten Tag schlenderten wir in La Roque sur Fontaines über die Atelierroute, an der zahlreiche Künstler- und Kunsthandwerkateliers liegen, die leider nicht alle geöffnet waren.

Zum Meer wollten wir und übten uns in der Entscheidung, wohin die Fahrt gehen sollte. Der Tag mit Baden im türkisfarbenen Wasser bei Martigues an der Cote Bleu war dann einzigartig. In unseren Skizzenbüchern entstanden herrliche Zeichnungen, Beach-Life at its best. Abends aßen wir Pizza in einem entzückenden Strandörtchen. An einem anderen Tag besuchten wir die Ockerfelsen bei Roussillon. Bei der kleinen Wanderung hindurchgingen uns die Augen über in gelbocker, rot, orange vor strahlend grüner Vegetation, schweben in Farbe. Pittoreske Gassen erwarteten uns anschließend im wunderschönen Roussillon. Wenn Künstlerinnen unterwegs ein frisch erblühtes Lavendelfeld erblicken, können Bremsen quietschen, Frauen aus Autos stürmen und Kameras zücken. Den Traum von Avignon erfüllten sich Ulrike und Annette am letzten Tag und erfreuten die anderen mit ihren Eindrücken und leuchtenden Augen.

Neues Lernen
Susann hat uns mit ihren schnellen und humorvollen Skizzen begeistert und beschenkte uns mit Zeichenübungen. Ich hatte Freude, zweien von uns zu zeigen, wie Porträts in Aquarelltechnik gemalt werden können. Die gemeinsamen Zeiten im Haus und unterwegs gaben uns viel Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, uns zuzuhören, einmal andere Sichten zu hören, von Erfahrungen zu profitieren.

Lachen
Was haben wir gelacht! Es gibt diese Geschichte von Auto1, das sich, bis der Bauch weh tat, abgerollt hat. Lachflashes gab es auch bei Susanns Tier-Anekdoten. Wie herrlich Gott die Tiere erschaffen hat, erlebt man an ihrer Begeisterung. Die Begeisterung anderer an Tierchen in Form von Ameisenstraßen an der Zimmerdecke war etwas bedeckter. Ein kleiner Skorpion wurde sanft nach draußen befördert, drauf treten wollten wir dann doch nicht, auch wenn Gott uns die Macht gegeben hat.

Autorität und Identität
Das war ein großes Thema für uns in diesen Tagen. Haben wir die schöpferische Gabe von Gott voll ergriffen oder blockieren wir uns, stehen wir als SEINE kreativen Kinder in der Fülle? Nehmen wir dieses Geschenk mit Selbstbewusstsein an und tragen die Kultur des Himmels in die Welt? Wenn wir alle unser großes Ja sagen, Selbstzweifel zu Vergangenheit werden und wir mit Freuden unser Bestes geben, singt die neue Epoche.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert